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# Lebensgeschichten

Lebensqualität erkennen, benennen und gestalten
Herausgegeben von in Lebensqualität ·
Tags: LebensgeschichtenMutKraftPrinzipUrsacheWirkung
Lebensgeschichten von Menschen, denen ich begegnet bin

Die Lebensgeschichten sollen Ihnen oder Ihnen nahe Stehenden Mut und Kraft geben, selbst erste Schritte zu sich und für sich zu unternehmen. Bekannt werden oft nur die großen, motivierenden oder außergewöhnlichen Geschichten. Die Prinzipien, Ursachen und die darin enthaltenen allgemein gültigen Aussagen treffen aber auf uns alle zu, Nachbarn, Bekannte, Verwandte, Geschäftspartner, Kunden  und natürlich auf uns selbst. Der Teil der Lebensgeschichten, der hier veröffentlicht wird, bezieht sich auf Erlebnisse von Kindern und Erwachsenen, aber auch auf Erfahrungen in Unternehmen. Alle Geschichten werden in anonymisierter Form und mit Zustimmung der jeweiligen Personen wieder gegeben.  


Martin aus H. bewegte Millionen und gab - für viele unverständlich - unternehmerische Stellung und Titel auf. Er folgte seiner inneren Stimme und fing mit Ende 40 völlig neu an. Er unterstützt heute Projekte, die ihm und den Akteuren sinnvoll erscheinen. Ein Ausgleich zur geistigen Tätigkeit bildet ein Fahrradverleih in einem großen Naturpark. Sein Lohn nach unmittelbar erbrachter Leistung und das Gefühl für das erste kleine Trinkgeld wird er nicht mehr vergessen. Heute unterstützt er mit seinen Erfahrungen Menschen, Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung, Kommunikation und Vermarktung ihrer Leistungen.

Marie aus B. verließ nach 28 Jahren ihren 8 Jahre älteren Mann, um ihr eigenes Ding zu machen. Sie hatte den Mut, sich neuen Dingen zu stellen. Oft hörte sie, dass die Frauen aus Ihrem Umfeld auch gern den Mut hätten, ihren goldenen Käfig zu verlassen. Aber nur dann, wenn die Sicherheiten groß genug sind. Marie hat letztlich ihre Entscheidung selbst getroffen und ihre wieder gewonnene Jugendliebe war Ihr wohl eine Stütze. Ein Begleiter und ein sie wertschätzender Mensch, doch die Schritte zu sich selbst, die musste auch sie selbst gehen.

Petra aus B. sah nur noch ihre Arbeit und zog erst durch den Druck ihrer Familie die Reißleine. Sie war ein halbes Jahr krank, erholte sich wieder und beschloss bewusst, nicht wieder in die für sie gnadenlose Marketingwelt zurück zu kehren, um einen Rückfall zu verhindern. In neuen Erfahrungsfeldern grenzt sie sich nun rechtzeitig ab, um nicht von der Arbeit dominiert zu werden. Sie hat dabei gelernt, sich nicht nur über die Arbeit zu definieren.

Waltraut aus S. entschied sich für Beruf und Familie. So verzichtete sie letztlich auf die ganz große Karriere und spürt nun wie wichtig ihr Mann und Kinder sind. Sie muss sich heute nichts mehr beweisen, sondern sagt klar, dass sie den Wettkampf mit einer jungen Kollegin gar nicht mehr annehmen will. Sie hat ihre Prioritäten gesetzt, für sie ist das Wesentliche im Leben nicht monetär, sondern in der Familie und in der sich begegnenden Gemeinschaft mit Freunden.

Franz aus H. ist Softwareentwickler, seine Frau griff zum letzten Mittel und verließ ihn. Sie sah keine andere Chance mehr, ihren Mann wach zu rütteln. Aus Liebe für die Liebe wollte sie nicht weiter kompensieren und keine weitere Teilschuld (Ko-Abhängigkeit) tragen. Sie wurde belohnt, der mutige Schritt erzeugte Wirkung und heute leben beide wieder zusammen. Er arbeitet noch in seinem Job, aber er setzt klare Grenzen, er pflegt seine Freundschaften und Hobbies und nimmt sich auch Zeit für sich.
 

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