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# Büro 4.0 – mein Beitrag im Haufe Arbeitsschutz Office (Teil 3)

Lebensqualität erkennen, benennen und gestalten
Herausgegeben von in Arbeitswelt 4.0 ·
Nichts ist stetiger als Wandel – doch kommt der Mensch noch mit?



Mitarbeiter
Der Digital-Index 2016 zeigt, dass die digitale Kompetenz stark von der Zugehörigkeit der jeweiligen Altersgruppen, dem Bildungsstand und der Beschäftigung abhängig ist.
Inzwischen schafft die fortschreitende Digitalisierung neue Chancen für flexiblere und familienfreundlichere Arbeitsformen. Dennoch stehen Beschäftigte hierzulande Möglichkeiten, wie Telearbeit, Homeoffice oder mobilem Arbeiten, kritisch gegenüber. Nur wenige arbeiten unabhängig von Zeit und Ort, viele glauben nicht, dass es ihnen hilft, Familie und Beruf besser zu vereinen. Der Abschied von einer räumlich gebundenen Arbeit muss auch mit einem Wandel in der Wahrnehmung einhergehen: Die aktuelle Präsenzkultur muss sich zu einer Ergebniskultur wandeln; Führungskräfte müssen zukünftig mehr Motivations- als Kontrollinstanz sein und Arbeitende müssen ein reflektiertes Verhältnis zum "always on" entwickeln, müssen sich selbstbewusst, selbstbestimmt und selbstkontrollierend den neuen Belastungen stellen. Damit einher muss auch die Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten gehen. Leider werden sie noch immer mit technischen Schwierigkeiten und Kenntnisgrenzen allein gelassen, lösen Probleme mit Ausprobieren, kostenlosen Video-Tutorials und fragen andere. Ein Justieren dieser Stellschrauben führt zu einem effizienten Nutzen der neuen Gestaltungspotenziale einer digitalisierten Arbeitswelt.

Es gilt die digitale Kompetenz der Mitarbeiter nicht nur zu fordern, sondern zu fördern. Den Mitarbeiter zu motivieren die Bereitschaft aufzubringen, sich den veränderten Bedingungen in allen Lebenslagen (Beruf, Familie und Freizeit) zu stellen. Lebenslanges Lernen und die persönliche Entwicklung wird für jeden immer wichtiger. Es sind neue Kompetenzen nötig und vernetzte digitale Prozesse werden vieles verändern. Schnittstellen werden zu Nahtstellen und ein Miteinander der betrieblichen Akteure und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gefragt.
Der Büroarbeiter muss heute schneller, mobiler, kollaborativer und kommunikativer arbeiten.
Der Mensch wird sicher mitgehen müssen, doch nur soweit, bis er an seine physiologischen und psychologischen Grenzen kommt. Die Lebensprinzipien Ernährung, Bewegung und Entspannung werden physiologische Grenzen bleiben wie auch das psychologische Lebensprinzip Wertschätzung. Die Kriterien für die Ersteinschätzung werden sich verändern, doch am Schluss bleibt bei persönlichen Begegnungen weiterhin die Frage, ob ich den Chef, die Führungskraft, den Kollegen oder die private Person auch riechen kann.

Tipp: Erfahren Sie aus der Praxis von innovativen Firmen, wie Mitarbeiter in neuen, offenen Bürowelten mitgenommen werden. Infos und Anmeldung hier.


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